Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 03.02.2026 Roland Meder mit 41 Ja-Stimmen bei 44 abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister für Soziales, Kultur und Migration gewählt.
Die SPD+JF-Fraktionsvorsitzende, Julia Söhne, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis:
„Wir freuen uns sehr über die Wahl und das großartige Ergebnis. Roland Meder steht für eine soziale, solidarische und vielfältige Stadt. Gemeinsam haben wir viel vor – für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und echte Teilhabe für alle.“
Roland Meder bringt langjährige Erfahrung aus Verwaltung und Kommunalpolitik mit. Als Leiter des städtischen Haupt- und Personalamts sowie zuvor in verantwortlichen Funktionen im Sozial-, Kultur- und Migrationsbereich kennt er die Herausforderungen der Stadt genau. Besonders die Stärkung einer sozialen Stadt, eine engagierte Kulturpolitik, gelingende Integration sowie der Einsatz gegen Wohnungslosigkeit gehören zu seinen Schwerpunkten.
Nach der Wahl betont Meder seine zentrale Motivation:
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Gemeinderats und bin dankbar, dieses verantwortungsvolle Amt für Freiburg übernehmen zu dürfen. Freiburg steht für Lebensqualität, Weltoffenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die großen Fragen unserer Zeit – sozialer Ausgleich, kulturelle Teilhabe und Integration – gehören für mich untrennbar zusammen. Eine starke Stadtgesellschaft entsteht dort, wo Menschen unabhängig von Herkunft, Lebenslage oder Einkommen teilhaben können und Begegnung möglich ist.“
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Stärkung der Wohnungsnotfallhilfe sein:
„Wohnungslosigkeit ist ein wachsendes Problem, dem wir mit klaren Strukturen, ausreichenden Angeboten und politischer Priorität begegnen müssen. Gleichzeitig bleibt es eine der wichtigsten integrationspolitischen Aufgaben, Menschen schneller in regulären Wohnraum zu bringen. Dauerhafte Unterbringung in Wohnheimen darf keine Perspektive sein. Neue Quartiere bieten Chancen, die wir konsequent nutzen müssen.“
Auch Kultur soll verbindend wirken:
„Im Kulturbereich möchte ich Räume schaffen, die verbinden. Die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek als offener ‚Dritter Ort‘ steht beispielhaft für mein Verständnis von Kultur als Ort der Begegnung, Bildung und gesellschaftlichen Teilhabe. Auch die Weiterentwicklung unserer Museumslandschaft und eine transparente, dialogorientierte Kulturförderung werden wichtige Aufgaben sein.“
Meder versteht sein Amt als Brücke zwischen Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft:
„Mir sind Transparenz, Verlässlichkeit und ein respektvoller Diskurs wichtig – gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten oft polarisierter werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, mit den Mitarbeitenden der Verwaltung und mit den vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren in unserer Stadt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Freiburg sozial stark, kulturell lebendig und weltoffen bleibt.“
Mit Roland Meder übernimmt ein überzeugter Sozialdemokrat die Verantwortung für ein Dezernat, das maßgeblich für Lebensqualität, Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit in Freiburg steht. Die SPD+JF-Fraktion blickt der Zusammenarbeit mit großer Zuversicht entgegen.