Neues Verfahren beim Sozialticket: Ein richtiger Schritt zur Entbürokratisierung
Das digitalisierte und vereinfachte Verfahren beim Erwerb des Deutschlandtickets als Sozialticket bringt viele Vorteile mit sich, indem es Verwaltung und Antragsteller:innen von unnötigem bürokratischem Aufwand befreit. Zugleich ist uns wichtig, dass der Fortschritt nicht zu einer Ausgrenzung besonders vulnerabler Personengruppen führt, wie Ludwig Striet, sozialpolitischer Sprecher, erläutert: „Da für das Verfahren ein SEPA-Lastschriftmandat notwendig ist, bleiben Menschen ohne eigenes Konto ausgeschlossen. Wir fordern, diese Lücke durch eine enge Kooperation mit der Quartiersarbeit und sozialen Einrichtungen zu schließen und den Zugang zum Sozialticket für alle Anspruchsberechtigten sicherzustellen. Zugleich beantragen wir, dass durch den Bürokratieabbau gewonnene Arbeitszeit anderen besonders beanspruchten Verwaltungsbereichen – konkret: der Wohngeldstelle – zugutekommt.“